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Neue Grüne braucht das Land


Indem sich die Grünen für grenzenloses Wachstum, für die rücksichtslose Zubetonierung und Verdichtung der Schweiz eingesetzt haben und einsetzen, indem sie jeden Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Umweltbelastung in Abrede stellen und Begrenzungen bei ersterer kategorisch ablehnen, haben sie sich unglaubwürdig und überflüssig gemacht. Das schlechte Abschneiden der Grünen bei den Zürcher Wahlen ist direkte Folge ihres wachstumsgläubigen Ecopop-Neins. Auch für die Grünen ist grenzenloses Wachstum zu einem nicht hinterfragbaren Dogma geworden. Mehr, mehr, mehr ist ihre Devise und so setzen sie sich für Windmühlen in Naturschutzgebieten ein anstatt das Wort weniger auf ihre Fahne zu schreiben. Es ist höchste Zeit für eine kompromisslose Umweltpartei, welche sich die fünf R auf die Fahne schreibt: refuse, reduce, reuse, recycle, rot. Zu deutsch: verweigern, reduzieren, wiederverwenden, wiederaufbereiten, kompostieren. Es gibt keine umweltfreundlichen Energien, nur weniger umweltschädliche. Nur weniger konsumieren schädigt die Umwelt nicht zusätzlich.

R.O. (13.04.2015)


Mögliches MEI-Szenario im Wahljahr 2015


Die Themen zur künftig aussehenden SCHWEIZ gehen uns im Wahljahr 2015 tatsächlich nicht aus! Mich beschäftigt die ungebrochene Machtpolitik der Wirtschafts-Lobby! Nachdem die sture EU-Macht in Brüssel den demokratisch erfolgte Volksentscheid zur MEI weiterhin als völlig unverhandelbar tituliert, sehe ich “schwarz”! Die nur noch wachstumsorientierte Wirtschaft wird es schlussendlich fertig bringen, dass, statt die MEI umzusetzen, es eine zweite Abstimmung geben wird. Dann geht es um die Frage: "Wollt ihr die bilateralen Verträge mit der EU kündigen, damit wir die Einwanderung wieder selber (nach Bedarf) steuern können?" Diese Abstimmung wird ziemlich sicher zu einem NEIN führen, denn unsere reine Konsum- und Spassgesellschaft kann weiterhin locker “um den Finger gewickelt” werden, wenn es um Geld und Konsum geht! So wie der Bundesrat bis jetzt (nicht) handelte, scheint auch die oberste Exekutive gar kein Interesse an der Umsetzung der MEI zu haben und wartet lieber auf die, wegen der sturen EU-Haltung, unausweichlich kommende, ZWEITE Abstimmung! Es könnte aber vielleicht noch so weit kommen: Die EU kommt der MEI etwas entgegen, aber nur dann, wenn die Schweiz ALLE künftigen EU-Gesetze und Richtlinien 1 zu 1 übernimmt und somit auch die EU-Gerichtsentscheide akzeptieren muss! Das heisst dann: Wir sind in der EU! Trotzdem gegenwärtig über 80% einem EU-Beitritt nicht zustimmen würde, heisst es dann bei der endgültigen Volksabstimmung, der EU beizutreten: "Liebe Leute, unsere Gesetze und Richtlinien sind bereits so weit in der EU eingebunden und verbindlich, wir können gar nicht anders, als ein klares JA in die Urne legen!!!"

Dieses Szenario macht mir doch sehr Angst! Die “SCHWEIZ ABBRUCH AG” ist ungebrochen auf dem Vormarsch. Die Konsum- und Spassgesellschaft tanzt weiterhin "freudig" um das Goldene Kalb und baut an seinem Turm zu Babel. Das soziale und ökologische Desaster ist programmiert.

R.B. (08.02.2015)


Zur ECOPOP-Berichterstattung in den Medien


Betrifft Artikel im Bieler Tagblatt nach dem Nein zu Ecopop


Sehr geehrte Herren

Sie schreiben: „Zu erklären ist das nur mit dem herrschenden politischen Klima, das von Verunsicherung, Misstrauen und Emotionen geprägt ist.“
Wie wahr! Unser politisches Klima ist von Verunsicherung, Misstrauen und Emotionen geprägt.

(IRONIE ON) Ich bin äusserst froh, dass das Bieler Tagblatt nicht auch noch zu diesem politischen Klima beiträgt. Denn Aussagen wie:

… Unter dem Eindruck der klaren gestrigen Verhältnisse erscheint das Ja zur MEI am 9. Februar als Zufallsresultat, das durch eine starke Mobilisierung von Proteststimmenden zustande kam und also nicht zwingend einen konkreten politischen Willen ausdrückte. (Zurück zur Vernunft von Tobias Graden, stv. Chefredaktor)

tragen in keinster Art und Weise zu einem politischen Klima der Verunsicherung bei. Dass Volksentscheide nicht ernst genommen werden, verunsichert heutzutage niemanden mehr, das ist normal.

Aussagen wie:

Den Ökofundis ist es nicht gelungen, Wachstumskritik und weit verbreitete Zuwanderungsskepsis für ihre extremen Zwecke zu nutzen.“ oder „Der Phalanx der Gegner muss es freilich zu denken geben, dass ein Minitrupp aus lauter Politamateuren und ohne geölte Abstimmungsmaschinerie mit einer so verkorksten Initiative derart Angst und Schrecken verbreiten konnte.

sind wohltuend sachlich und von null Emotionen geprägt. Und Leuten, die andere als „Ökofundi“ und „Minitrupp aus lauter Politamateure“ betiteln, kann man voll vertrauen. Misstrauen ist da nun wirklich fehl am Platz, wenn man von jemandem so respektvoll behandelt wird. (IRONIE OFF)

Sehr geehrte Herren, mit einer solch respektlosen Berichterstattung werden wir von einem politischen Klima, das von Verunsicherung, Misstrauen und Emotionen geprägt wird, nie wegkommen.

Freundliche Grüsse